1935 übergab er den Betrieb an seinen Sohn Josef II. Sein Ziel war die Weiterzucht der wohlriechenden Cyclame auf 10 Blütenblätter. Bereits vor dem 2. Weltkrieg wurde Cyclamen-Samen in die Europäischen Staaten, nach USA und Kanada verkauft.
1937 wurde der erste größere Posten Orchideen angekauft. Leider musste in den Kriegsjahren die Blumenzucht bis auf ein Minimum eingeschränkt werden, da die Gemüseproduktion vorgeschrieben wurde. Nur einige Pflanzen überlebten diese Zeit. Josef II begann jedoch gleich nach dem Krieg wieder mit der Blumenzucht, natürlich mit den Cyclamen und später mit Nelken. Den Bestand von Orchideen aufzubauen und zu züchten wurde angestrebt.
1956 Die ersten Aussaaten von Orchideen wurden unter den primitivsten Voraussetzungen begonnen und zeigten erste Erfolge.
1964 Bei der Wiener Internationalen Gartenschau wurden die Erfolge erstmals einem internationalen Publikum mit großem Erfolg vorgestellt. In diesem Jahr übernahmen Josef III, der heutige Besitzer von Jardim Orquídea, und sein Bruder Heribert die Gärtnerei. Josef II widmete sich von nun an der Forellenzucht. Die Betriebsgröße wurde auf 2.700 m_ Glashäuser ausgebaut. Die Cyclamenzucht aufgegeben und voll auf Orchideen spezialisiert.
1965 Beginn des Klonens bei Orchideen und Aufbau des Exports in die damaligen kommunistischen Staaten Ungarn und Jugoslawien.
1966 Erste Orchideenschau in Weiz vom 26.3. bis zum 24.4., über 40.000 Besucher
1970 Aus- und Umbau des Betriebs auf 3.000 m2 Hochglas. In diesen Jahr bekam der Betrieb den großen Staatspreis in Gold. Verkaufsstand am Blumengroßmarkt in Wien.
1971 Durch Hagelunwetter wurden die Kulturen stark in Mitleidenschaft gezogen und es mußten 1.500 m2 Gewächshausfläche neu verglast werden.
1972 Automatisierung von Bewässerung, Düngung und Lüftung. Erste Exporte in die Tschechoslowakei.
1973 Vergrößerung auf 6.000 m2 Gewächshauser. |

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